Politische Reaktionen


Pressemitteilung vom 30.11.2010 | 16:22

Solidarität mit deutschen Hebammen


Zum Streik der Hebammen in Berlin erklären die SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles und der stellvertretende Parteivorsitzende der SPD und Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit:

Die SPD erklärt sich solidarisch mit den deutschen Hebammen. Wir unterstützen den Appell des Deutschen Hebammenverbands an die Krankenkassen, die Arbeitsleistung der Hebammen mit einer angemessenen Vergütung zu würdigen. Es ist unverantwortlich, dass Herr Rösler und die Bundesregierung sich dieses dringenden Anliegens nicht annehmen und schnelle Hilfe bieten bevor weitere Hebammen aus ihrem Beruf gedrängt werden.

Die Hebammen in Deutschland erfüllen eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe. Sie geben werdenden Müttern und jungen Familien Sicherheit und tragen eine hohe Verantwortung für Mutter und Kind. Dennoch arbeiten sie im Niedriglohnbereich für eine hochqualifizierte Arbeit. Durch die gestiegenen Haftpflichtprämien werden die Hebammen unverhältnismäßig stark belastet. Ihre Vergütung wird der Verantwortung, die sie übernehmen, nicht gerecht. Um von ihrem Lohn leben zu können, arbeiten bereits zahlreiche Hebammen über 50 Stunden und mehr in der Woche. Nicht wenige Hebammen haben bereits wegen ihrer schwierigen finanziellen Situation ihre Tätigkeit eingestellt. Die Folgen sind fatal, insbesondere die werdenden und jungen Mütter sind betroffen, die keine Hebammen mehr finden und stark verunsichert werden.

Dieser Entwicklung können wir nicht länger tatenlos zusehen. Wir fordern die Bundesregierung auf, sich endlich für die Belange der Hebammen einzusetzen und sich für eine bessere Absicherung zu engagieren.


Sozialdemokratische Partei Deutschlands
Parteivorstand
Wilhelmstraße 141, 10963 Berlin
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Herausgeberin: Andrea Nahles
Redaktion: Tobias Dünow
e-mail: pressestelle@spd.de
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Pressemitteilung Dezember 2010

Nordelbische Kirche unterstützt Hebammen

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Pressemitteilung 9. November 2010

Gesundheitsminister erkennt nach Monaten des Protestes endlich die Probleme der Hebammen

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Aydan Özoguz, Mitglied des Deutschen Bundestages

Hebammen brauchen schnelle und nachhaltige Hilfe

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Anhörung im Petitionsausschuss des Bundestages:

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Pressemitteilung B90/G zur öffentlichen Anhörung des Petitionsausschusses Hebammen 

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Die Linke. im Bundestag

Pressemitteilung vom 28.06.2010 | 16:30: Bundesregierung lässt Hebammen im Stich

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Antrag an die ASF-Bundeskonferenz 2010

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GAL-Bürgerschaftsfraktion Hamburg

Grußwort im Rahmen der Kundgebung des Hebammenverbandes am 05. Mai in Hamburg

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ver.di-Bundesvorstand

Selbstständige in ver.di solidarisch mit Hebammen

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Presseerklärung der ver.di Hebammen Hamburg

Mit großer Sorge betrachten die ver.di-Hebammen das drohende Aus für die freiberufliche Geburtshilfe. 

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